eServices und Formulare für Kurzarbeitsentschädigung


Der Bundesrat hat entschieden, bis Ende September 2021 das summarische Verfahren für die Abrechnung der Kurzarbeitsentschädigung (KAE) beizubehalten. Daher sind für die Abrechnungen von KAE ausschliesslich die hier zur Verfügung stehenden eServices und COVID-19-Excel-Formulare zu verwenden, unabhängig von der Begründung der KAE.

Das vereinfachte Verfahren für die Voranmeldung von Kurzarbeit wird bis Ende August beibehalten. Voranmeldungen, bei denen die Bewilligung am 1. September 2021 oder später beginnen soll, müssen wieder per ordentlichem Verfahren eingereicht werden. Das Excel-Formular zur Voranmeldung von Kurzarbeit mittels ordentlichem Verfahren wird im August auf arbeit.swiss aufgeschaltet. Der entsprechende eService für das ordentliche Verfahren zur Voranmeldung steht ab 1. September 2021 zur Verfügung.
 

 
 

Voranmeldung bei der KAST

 


Excel-Formular*:

*Bitte laden Sie die Excel-Formulare immer neu herunter, um sicher die aktuellste Version zu verwenden. Die Excel-Formulare sind nicht kompatibel mit der Anwendung Numbers, daher bitte ausschliesslich online oder auf Excel darauf zugreifen.

 

Geltendmachung bei der Kasse

 

Excel-Formulare* für die Abrechnungsperioden Juli 2021 bis und mit September 2021: 

Die Abrechnungsformulare bis Juni 2021 finden Sie zuunterst auf dieser Seite.

Sofern im Betrieb KEINE Personen mit Einkommen unter CHF 4'340 pro Monat (bei einem Vollzeitpensum oder umgerechnet auf ein Vollzeitpensum) von Kurzarbeit betroffen sind:

Sofern im Betrieb Personen MIT Einkommen unter CHF 4'340 pro Monat (bei einem Vollzeitpensum oder umgerechnet auf ein Vollzeitpensum) von Kurzarbeit betroffen sind:

*Bitte laden Sie die Excel-Formulare immer neu herunter, um sicher die aktuellste Version zu verwenden. Die Excel-Formulare sind nicht kompatibel mit der Anwendung Numbers, daher bitte ausschliesslich via Excel darauf zugreifen oder den eService verwenden.


Rapport über die wirtschaftlich bedingten Ausfallstunden


Formular:


Beim Ausfüllen des «Rapports über die wirtschaftlich bedingen Ausfallstunden» ist zu beachten:

Fehlende Unterschriften

  • Diese können nicht durch Emailbestätigungen oder Mobiltelefon-Nachrichten der betroffenen Mitarbeitenden ersetzt werden.
  • Ausnahmsweise kann KAE für eine Person entrichtet werden, wenn für diese aus plausiblen Gründen keine Unterschrift mehr beigebracht werden kann (wenn sie beispielsweise den Betrieb verlassen hat) und der Betrieb eine schriftliche Begründung einreicht.
  • Ausnahmsweise kann KAE für eine Person entrichtet werden, wenn diese ferienbedingt abwesend ist. Auch in diesem Fall hat der Betrieb dies schriftlich zu begründen und die fehlende Unterschrift, spätestens mit dem Abrechnungsformular des Folgemonats, nachzureichen. 

Auf die unterschriftliche Bestätigung jeder einzelnen arbeitnehmenden Person kann in Grossbetrieben ab ca. 100 Mitarbeitenden verzichtet werden, wenn:

  • eine für alle betroffenen Personen gültige Kurzarbeitsregelung mit erkennbarem Muster vorliegt (z.B. erste Gruppe Montag und Dienstag, zweite Gruppe Mittwoch und Donnerstag) und
  • die monatlichen Ausfallstunden durch eine Arbeitnehmervertretung schriftlich bestätigt wird.  


Berücksichtigung von Gleitzeit 
Art. 46 Abs. 2 AVIV und die in diesem Absatz festgehaltene Bestimmung zu betrieblichen Gleitzeitregelungen bleibt auch während der gegenwärtigen ausserordentlichen Lage in Kraft:
Im Rahmen einer betrieblichen Gleitzeitregelung gearbeitete Mehrstunden oder nicht gearbeitete Fehlstunden verhalten sich in Bezug auf die wirtschaftlich bedingten Ausfallstunden in der Spannweite eines Gleitzeitsaldos von minus 20 bis plus 20 Stunden neutral.
Soweit also geleistete Mehrstunden dem Gleitzeitkonto der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters gutgeschrieben werden, reduzieren diese Mehrstunden die wirtschaftlich bedingten Ausfallstunden nicht, solange der Saldo des Gleitzeitkontos plus 20 Std. nicht überschreitet.
Umgekehrt führen Fehlstunden, welche dem Gleitzeitkonto belastet werden, zu keiner Erhöhung der wirtschaftlich bedingten Ausfallstunden.
Damit während Kurzarbeitsphasen nicht unverhältnismässig viele Mehrstunden im Rahmen einer betrieblichen Gleitzeitregelung geleistet werden können, ohne dass sich dadurch die wirtschaftlich bedingten Ausfallstunden vermindern, ist ein maximaler Aufbau der Gleitzeitkonti von minus 20 auf plus 20 Stunden (40 Mehrstunden) zulässig.
Grundsätzlich steht es dem Betrieb frei, ob er Mehr- und Minderstunden im aufgezeigten Rahmen über die Gleitzeitkonti der Mitarbeitenden abwickelt.
Regelungen im Detail siehe AVIG Praxis KAE, B10 ff. Während der Geltungsdauer des vereinfachten summarischen Verfahrens müssen die Betriebe die Gleitzeitsaldi ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und deren Veränderungen gegenüber der Arbeitslosenkasse nicht detailliert belegen.

Excel-Formulare* für die Abrechnungsperioden Dezember 2020 bis und mit Juni 2021: 

Sofern im Betrieb KEINE Personen mit Einkommen unter CHF 4'340 pro Monat (bei einem Vollzeitpensum oder umgerechnet auf ein Vollzeitpensum) von Kurzarbeit betroffen sind:

Sofern im Betrieb Personen MIT Einkommen unter CHF 4'340 pro Monat (bei einem Vollzeitpensum oder umgerechnet auf ein Vollzeitpensum) von Kurzarbeit betroffen sind:

*Die Excel-Formulare sind nicht kompatibel mit der Anwendung Numbers, daher bitte ausschliesslich via Excel darauf zugreifen oder den eService verwenden.