Schweizer Arbeitsmarktbarometer

Das Schweizer Arbeitsmarktbarometer ist ein monatlicher Frühindikator, der auf einer Befragung von Arbeitsmarktexpertinnen und -experten ausgewählter Arbeitsvermittlungszentren in 22 Kantonen beruht.


Schweizer Arbeitsmarktbarometer verbessert sich leicht zum Jahresende

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Im Dezember 2022 erreicht das Schweizer Arbeitsmarktbarometer ein Niveau von 99,0 Prozentpunkten und verbessert sich damit leicht im Vergleich zum November (98,3 Prozentpunkte).

«Die Arbeitsmarktexpertinnen und -experten in den RAV erwarten für die nächsten drei Monate weiterhin ein leichtes Ansteigen der Arbeitslosigkeit (saisonbereinigt) sowie auch einen minimen Rückgang der Beschäftigung (saisonbereinigt). Diese Einschätzung ist kohärent mit der Prognose der Expertengruppe des Bundes vom Dezember, wonach der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Wirkungen auf die Rohstoffpreise für das Jahr 2023 eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums erwarten lassen», so Oliver Schärli, Leiter des Leistungsbereichs Arbeitsmarkt / Arbeitslosenversicherung am SECO.


Leicht bessere Bewertung der registrierten Arbeitslosigkeit als auch der Beschäftigung

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Mit 98,7 (registrierte Arbeitslosigkeit, saisonbereinigt) bzw. 99,3 (Beschäftigung, saisonbereinigt) wurden auch beide Komponenten des Arbeitsmarktbarometers im Dezember 2022 leicht besser bewertet als noch im Vormonat.


Methodik

Das Schweizer Arbeitsmarktbarometer ist ein monatlicher Frühindikator, der auf einer Befragung von Arbeitsmarktexpertinnen und -experten ausgewählter Arbeitsvermittlungszentren in 22 Kantonen beruht. Die Erhebung wird seit Mai 2021 in Kooperation mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Deutschland und dem Europäischen Arbeitsmarktbarometer durchgeführt.

Während Komponente A des Barometers die Entwicklung der saisonbereinigten Arbeitslosenzahlen für die nächsten drei Monate anzeigt, prognostiziert Komponente B die Beschäftigungsentwicklung. Der Durchschnitt aus den Komponenten «Arbeitslosigkeit»  und «Beschäftigung» ergibt den Gesamtwert des Barometers. Dieser Indikator gibt somit einen Ausblick auf die Gesamtentwicklung des Arbeitsmarktes. Die Skala reicht von 90 (sehr schlechte Entwicklung) bis 110 (sehr gute Entwicklung).
 

Europäisches Arbeitsmarktbarometer

Das Europäische Arbeitsmarktbarometer wird seit Juni 2018 gemeinsam mit den öffentlichen Arbeitsverwaltungen der Teilnehmerländer und dem IAB durchgeführt. Aktuell nehmen 18 Länder an der Befragung teil. Dazu gehören: Österreich, Bulgarien, Zypern, die Tschechische Republik, Dänemark, Belgien-DG, Belgien-Flandern, Deutschland, Island, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Polen, Portugal, die Schweiz, Schweden und Belgien-Wallonien.

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